Casa Nostra Tierhilfe - Mitgliedsantrag
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Pressemitteilung ETN

           15. September 2011

Wir, die Casa nostra Tierhilfe, entschuldigen uns, wenn Folgendes die Sensibilität vieler unserer Leser und Tierfreunde schwer trifft. Aber man muss den Tatsachen in die Augen schauen, um ein wahrheitsentsprechendes Bild zu erzielen.
Eure Ulrike

PRESSEMITTEILUNG

ETN e.V. und Prinzessin Maja von Hohenzollern

Protest gegen den Papst

Millionen Tiere in katholisch/orthodoxen Ländern ermordet, der Papst schaut zu

 Der „Europäische Tier – und Naturschutz e.V.“ wird am 22.09.2011 in Berlin anlässlich des Papstbesuches zusammen mit Tierschutz-Organisationen offiziell gegen den Papst und die feindliche Haltung der katholischen Kirche gegen Tiere protestieren.

Die katholische Kirche sagt, Tiere hätten keine Seele, der Mensch dürfe sie als Ressource nutzen und sich der Tiere zur Ernährung und Herstellung von Kleidung (Pelz!) bedienen. Außerdem befürwortet die katholische Kirche Tierversuche, sagt, dass man für Tiere kein Geld ausgeben dürfe und dass man Tiere mögen aber nicht lieben dürfe.

Diese tierfeindliche Haltung, die Tiere zu einer gefühlslosen Sache degradiert, kostet jedes Jahr Millionen Tieren in katholisch /orthodoxen Ländern das Leben. Es ist ein Fakt, dass gerade in Süd- und Osteuropa, also in katholisch/orthodoxen Ländern wie  Italien, Spanien, Griechenland, Rumänien Bulgarien etc. mit Tieren besonders grausam umgegangen wird.

Allein im katholischen Rumänien wurden seit 2004 ca. 10 Millionen unschuldige Straßenhunde  brutal ermordet, lebendig verbrannt, erschlagen, mit Säure übergossen, erhängt oder mit dem Bulldozer überfahren. In Bulgarien hackte man vor kurzem einer Hündin die Beine mit der Axt ab, in Griechenland verbrannte man vor zwei Wochen eine Hündin lebendig während sie ihre Welpen gebar, in Spanien hängt man Galgos (Jagdhunde) am Baum auf, in Irland bindet man Hunde auf die Bahnschienen. Abgesehen von  Millionen Hunden und Katzen, die jedes Jahr in Tiertötungsstationen in katholisch/orthodoxen Ländern z.T. lebendig verbrannt oder vergast werden. Diese und ähnlich grausame Verbrechen am Tier werden jeden Tag tausendfach begangen und der deutsche Papst schaut zu!

 Wir haben den deutschen Papst über diese schlimmen Zustände informiert und haben ihn dazu aufgefordert, sich dazu zu bekennen, dass Tiere eine Seele haben und Teil der Schöpfung sind.

Er könnte mit einem einzigen Satz Millionen Tieren das Leben retten, wenn er sich zu Tieren als Lebewesen mit Seele bekennen und diese Botschaft an seine Priester in diese Länder senden würde. Die Menschen würden ihr Bild über Tiere und in der Folge den Umgang mit ihnen ändern.” Es ist unfassbar für mich, dass der Papst so stur ist und eine derart tierfeindliche Haltung hat. Das kostet Millionen Tieren das Leben. Wer bei dem Verbrechen an Tieren zusieht und schweigt, macht sich auch zum Mittäter. “ sagt Maja Prinzessin von Hohenzollern, Botschafterin des ETN e.V., die in der Haltung der katholischen Kirche eine wesentliche Causa für das Verbrechen an Tieren in katholisch/orthodoxen Ländern sieht und seit Jahren vehement dagegen kämpft.

Auch der Präsident des ETN e.V, Dieter Ernst, zeigt sich über die Haltung der katholischen Kirche entsetzt. Der ETN e.V. hatte sämtliche Vertreter der katholischen Kirche, des Vatikans und die  katholische Bistümer in Deutschland kontaktiert, über die schlimme Situation der Tiere aufgeklärt und um Kooperation zum Wohle der Tiere gebeten.

Ohne Erfolg, alle Antworten, wenn überhaupt geantwortet wurde, waren ablehnend.

Der ETN e.V. ist selbstverständlich der Meinung, dass Tiere Lebewesen sind und eine Seele haben und fordert alle Tierliebhaber auf gegen die Haltung der katholischen Kirche bei einer Mahnwache am 22.09.2011 in Berlin gemeinsam mit dem ETN e.V. zu demonstrieren. Motive für T-Shirts „Tiere haben eine Seele“ gibt es zum Download auf der Homepage www.etn-ev.de

 EINLADUNG PAPSTBESUCH – MAHNWACHE

DONNERSTAG,22.SEPTEMBER 2011
14.00 – 19.00 UHR
TREFFPUNKT: S-BHF. OLYMPIASTADION, AUSGANG FLATOWSTRASSE

Fragen beantwortet:  Michael Marx   030-77008910     michael.c.marx@arcor.de

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Ernst ETN-Präsident

Maja Prinzessin von Hohenzollern ETN-Botschafterin

Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.
Todtenmann 8 / Hof Huppenhardt
D-53804 Much
Deutschland

Telefon +49 (0)2245 61900
Fax      +49 (0)2426 9599642
Email Adresse:  d.ernst@etn-ev.de
Webseite :  www.etn-ev.de

aus dem katholischen Katechismus:

Ratzinger, heute Papst, fordert darin, die Tiere als Ressourcen anzusehen.

 2415:

Die Reserven der Bodenschätze und Tiere sind zum Wohl der Menschheit bestimmt.

 2417:

«Somit darf man sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidern bedienen. Man darf sie zähmen, um sie dem Menschen bei der Arbeit und in der Freizeit dienstbar zu machen. Medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig, weil sie dazu beitragen, menschliches Leben zu heilen und zu retten.» 

 2418:

 «Auch ist es unwürdig, für sie [die Tiere] Geld auszugeben, das in erster Linie menschliche Not lindern sollte. Man darf Tiere gern haben, soll ihnen aber nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt.»

Papst Johannes Paul II. rechtfertigte auf einem Biologen-Kongress am 24.10.1982 die Tierversuche folgendermaßen: »Es steht fest, dass die Tiere zum Dienste des Menschen erschaffen wurden, und sie können daher auch für Tierversuchszwecke verwendet werden.«