Casa Nostra Tierhilfe - Mitgliedsantrag
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Ostern in Biancavilla

Am Ostersonntag, als wir in der Auffangstation alle Tiere versorgt hatten, haben wir Futter und Wasser eingepackt und sind eine Runde in die Berge gefahren, um auch den Streunern etwas Gutes zu tun.

Am Müllplatz lief eine sehr scheue Hündin herum, die uns aus Sicherheitsentfernung beobachtete.

An einem anderen Platz machten wir eine traurige Entdeckung. Plötzlich lag ein toter Hund im Gras. Er hatte sicher Gift erwischt. Petra hat das schwer getroffen, denn sie kannte diesen Hund. Noch am Samstag hatte Gianna ihm Futter gebracht.
Aber auch ihm durfte man nicht zu nahe kommen. Die Hoffnung war, dass er zutraulicher wird durch tägliche Fütterung. Jetzt ist es zu spät. 

Als wir weiterfuhren lief der Schatten eines Tieres mitten auf der Strasse. Erst rätselten wir, wenn wir ihn kriegen, wo können wir ihn hinstecken.

Denn so ein armer Kerl bringt natürlich jede Menge Krankheiten mit.

Also haben wir beschlossen irgendwas zu improvisieren, denn ihn so auf der Strasse zu lassen war undenklich.

Erst haben wir geparkt und ihn umzingelt, Futter und Wasser vorbereitet und versucht ihn zu locken.

Er ist zwar in unsere Nähe gekommen, aber von Anfassen gar keine Rede! Wir haben uns ganz klein gemacht, und zart und leise gesprochen, aber jedes Mal wenn wir eine Hand langsam ausstreckten, war er weg.

Petra ist gestern und heute wieder dorthin gefahren, das Futter, das wir dort gelassen hatten war verschwunden, aber Wasser ist noch da. Vom Hund keine Spur. Petra hat
wieder Futter dagelassen, wir hoffen, dass er wieder auftaucht und Vertrauen fasst. Armes Tier, wir wollen ihm doch nur helfen!