Casa Nostra Tierhilfe - Mitgliedsantrag
Abgelegt in

Offener Brief an alle Leser

Liebes Team der Casa Nostra!

Die Geschichte von Racki ist Anlass für dies mail, die ich als offenen Brief an die Casa Nostra verstehe und gerne auf Eurer Homepage veröffentlicht werden darf.

Gleich vorweg: Großartig von Euch, dass Ihr Racki wieder zu Euch genommen habt! Allein das würden viele Vereine nicht tun, und es zeigt, welch hohes Verantwortungsbewußtsein Ihr auch noch nach der Vermittlung eines Hundes habt!

Ich hatte im vergangenen Jahr zwei Mal die Möglichkeit, die Casa Nostra, einige der MitarbeiterInnen und Eure Arbeit kennenzulernen, und ich war – ebenso wie meine Frau – tief beeindruckt, was für eine hervorragende Arbeit Ihr leistet. Arbeit, die hoch professionell erfolgt, aber auch mit Herz und Liebe zu den Tieren, die Ihr innerhalb und ausserhalb der Casa Nostra betreut. Und das ehrenamtlich ohne einen einzigen Cent daran zu verdienen! Das muss Euch erst mal ein Verein nachmachen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung mit der Casa Nostra, wie gut Ihr Euch jede Weitergabe bzw. Vermittlung eines Hundes überlegt. Ihr achtet peinlich genau darauf, dass der zu vermittelnde Hund zu einem Besitzer kommt, der sowohl fähig als auch bereit ist, dem Hund ein artgerechtes und körperlich sowie seelisch gesundes Leben zu bieten.

Ich habe persönlich erlebt, wie sauber und aufgeräumt die Casa Nostra ist, wie sauber die Gehege sind, in denen die Hunde genügend Auslauf haben, aber auch Abwechslung und Spaß. Kein einziger Zwinger ist auf dem Areal, aber liebevoll gestaltete Hundehütten, eigene Areale für Welpen, für größere Hunde und für solche, die den richtigen Umgang mit Menschen und Artgenossen erst wiedererlernen müssen, da ihr Vertrauen zu den Menschen zu sehr verletzt wurde. Eure Hunde haben Zugang zum Haus und erleben damit auch den so wichtigen Kontakt mit liebevollen Menschen.

Zudem arbeitet Ihr eng mit einem Tierarzt zusammen. Eben dieser Tierarzt, Herr Dr. Bulla, hat auch unsere Peppina betreut, bevor wir sie in der Casa Nostra abgeholt haben. Peppina war eine arme Streunerhündin, die nach drei Wochen Aufenthalt in der Casa Nostra frei von Ungeziefer, sauber gepflegt und einer bestens verheilten Wunde (von der Kastration)mit uns nach Österreich flog. Drei Tage später haben wir Peppina unserer Tierärztin vorgestellt, die nicht glauben konnte, dass Peppina solange als Streunerhündin hatte leben müssen – so sauber und gepflegt war sie!

Ich bin gerne bereit, mit Kritikern, die glauben, Euch mit ihren mails belästigen zu müssen, über die Arbeit, die in der Casa Nostra mit bewundernswertem Engagement und Herz geleistet wird, zu diskutieren. Schließlich habe ich und meine Frau die Arbeit dort selbt miterlebt und z.T. dabei auch mithelfen können.

Mit lieben Grüßen!

Johannes Rambauske

P.S.: Peppina geht es prächtig! Sie liebt ihr neues Zuhause, kennt inzwischen unseren und ihren Tagesablauf, ja und unsere beiden Katzen haben kaum mehr Angst vor ihr, da sie längst gemerkt haben, dass Peppina ein ganz freundliches und überhaupt nicht dominantes Wesen hat. Die Hundeschule macht uns großen Spaß, Peppina lernt schnell und gut – und gerne!