Casa Nostra Tierhilfe - Mitgliedsantrag
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Kinderbesuch in der Auffangstation

Gestern morgen um 9,30 Uhr kam eine ganze Kindergartenklasse in die Casa-nostra.

Es ist eine Idee von Dr. Bullas Frau gewesen. 20 kleine Kinder, im Alter von 3 bis 5 Jahren, die Schwester, die sie betraut, einige Mütter und Dr. Bulla.

Die Schwester hat als erstes die Kinder im Kreis versammelt und es wurde schön gegrüsst, dann gesungen und gebeten.

Petra hatte extra mit der Fütterung gewartet, dass die Kinder dabei sein konnten.

So haben sie ihre Runde beim Schildkrötenrevier angefangen, wo Petra Salat verteilt hat und die Kinder der Erklärung aufmerksam zuhörten. Die Schwester war begeistert.

Dann erklärte Dr. Bulla warum unsere Chicca ein Blindentuch um den Hals trägt und wie sie zu uns gekommen ist.

Nachdem Chicca ihre Medikamente verabreicht bekommen hatte, wurde Luca behandelt. Er setzte ihm eine intravenöse Spritze (es geht ihm leider wieder sehr schlecht durch die Leishmaniose).

Dann kamen die grossen Hunde. Petra und Gianna bereiteten die Futterschüsseln vor und Dr. Bulla fragte “wer möchte mit rein?” Es wollten natürlich alle mit, durfte aber nur einer. Der wurde natürlich von allen beschnuppert und da das Kind genau die richtige Grösse für die Hundeschnauzen hatte, wurde es regelrecht abgewaschen von Bubi, Pippo und Tullio.

Dr. Bulla erklärte, dass man keine Angst vor Hunden haben muss, man soll sich nur korrekt benehmen, streicheln und gut behandeln.

Dann ging es runter zum Eselrevier. Die Kinder hatten riesige Augen und auch Angst vor den Eseln. Trotzdem wollten sie alle einmal das weiche Maul anfassen.

Auch hier erklärte Dr. Bulla viel, u.a. zeigte er die Hufe und sprach über die Pflege der “Eselschuhe”.

Petra fing dann eine Ente und Dr. Bulla erklärte warum Enten Schwimmflossen haben.

Christiane, Bianca, Sara und Gianna hatten inzwischen auf der Terrasse deutschen Kuchen und Saft vorbereitet. Nach Händewaschen wurden die Kinder gestärkt und dann auf ins Welpenrevier.

Hier wurde erklärt was Hunde fressen sollen und was nicht, warum man sie impfen muss und welche Krankheiten sie bekommen können, wenn man sie nicht richtig pflegt.

Der kleine Knut wurde von allen gestreichelt.

Nino filmte.

Als es um 12 Uhr zum Abschied kam, bedankte sich die Schwester herzlich und fragte ob sie mit anderen Kindern wieder kommen dürfte.

Bianca hatte ein Plakat und einen Katalog mit Fotos vorbereitet, den sie mitnehmen durften.

Sara hat für Petra übersetzt.

Dank der Hilfe und der Kuchen auch von Christiane und Gianna war es ein richtiger Erfolg!

Dr. Bulla war unersetzlich! Er hatte seine Praxis nicht geöffnet um dabei sein zu können!