Casa Nostra Tierhilfe - Mitgliedsantrag
Abgelegt in

Kastration einer wilden Katze

Seit einem Monat kommt wieder regelmässig eine Katze ins Eselrevier.
Sie wird auch gefüttert, aber ist so scheu, dass niemand sie anfassen kann.

In unseren Erinnerungen ist die Geburt der letzten Miezen noch sehr frisch. Damals hatten wir Glück, denn Ramona vom TS Verein Chemnitz, hat sie in Deutschland zusammen mit dem Muttertier aufgenommen und vermittelt.

Ramona hat eine Katzenfalle und einen Quetschkäfig mitgebracht, als sie hier war.

So hat Petra die Falle aufgestellt und die Katze langsam daran gewöhnt, indem sie ihr Futternäpfchen da hinein stellte. Nach ein paar Tagen hat es also geklappt und die Mieze wurde eingefangen und dann in dem Quetschkäfig zum Tierarzt gebracht. Sie hat sich ganz schön gebärdet, wurde aber kastriert.

Petra und Gianna tragen den Käfig mit der eben gefangenen Mieze nach oben.

Die letzten Tage war sie noch eingesperrt, um die Wunde vor Verschmutzung zu schützen und um noch Antibiotika zu bekommen. jetzt darf sie wieder frei herumlaufen und bringt keinen unerwünschten Nachwuchs mit.

Alfio ist der freundlichste Hund, den es gibt, er hätte die Katze gern abgeschleckt.

Nach der Aufregung dient ein leerer Blumentopf als Badewanne zur Erfrischung!

Dank dieser 2 Käfigen ist es uns gelungen eine total verwilderte Katze kastrieren zu lassen.

Da fragt man sich spontan, warum kommt das Veterinäramt nicht auf die Idee, mal so eine Massenkastrationsaktion vorzunehmen, anstatt 3 mal im Jahr Tausende von Kätzchen, die einem sicheren Tod geweiht sind, geboren werden zu lassen?!