Casa Nostra Tierhilfe - Mitgliedsantrag

Über Petra und Jonny Schmidt könnt Ihr unter “Der Verein” alles lesen.

Hier stellen sich die anderen Mitstreiter der Casa Nostra vor:

Dr. Salvatore Bulla, unser Tierarzt

Mein Name ist Spiderman und ich beschütze die Menschen…!
Na ja.. so ist es gerade nicht..! In Wirklichkeit ist mein Name Salvatore Bulla und ich bin kein grosser Held, aber alle Tage ist meine Aufgabe Tiere zu retten und zu schützen.  Seit 7 Jahren bin ich Tierarzt; meine Praxis befindet sich in Adrano, einer Ortschaft in Sizilien, wo die Rücksicht auf Tiere nicht sehr genau genommen wird: deshalb bin ich hier! Heutzutage ist konstruktiver Ansporn seitens einfacher Menschen, die sich jeden Tag bemühen etwas zu ändern, dringend nötig! Es freut mich zu sehen, dass meine Kunden mit meinen Diensten zufrieden sind, obwohl es noch Leute gibt, die weiterhin Gleichgültigkeit ausüben. So lehre ich meinen Beruf und versuche die Menschen einer anderen Denkweise zuzulenken, wodurch sie sich der Tierwelt gegenüber empfindsamer zeigen und auch ich lerne immer dazu. Es reicht nicht Gutes zu tun, man muss immer um eine gerechte Sache weiterkämpfen!
Vor genau drei Jahren habe ich eine deutsche Frau kennengelernt, Petra Schmidt, die, so wie ich, dieselben Ideale verfolgte und nicht nur das. Es ist eine Frau, die diese Ideale anwendet, dank ihres Tierschutzvereins “Casa Nostra Tierhilfe”. Sie “sammelt” wörtlich die Hunde von der Strasse, schenkt ihnen ein Heim und Essen, aber hauptsächlich Liebe, weil wir nie vergessen dürfen, dass es Lebewesen sind, die genau wie wir Zuneigung brauchen und sie auszusetzen ist bestimmt keine Lösung  jeglichen Problems!
Damals war ich freudig überrascht und mein Gedanke war, da kann ich doch nicht nur zuschauen!! So kommt sofort jeder Welpe und jeder Hund, den die Casa Nostra aufnimmt, sofort zu mir, um untersucht, geimpft, kastriert zu werden. Ich meine, dass man anpacken soll, um diesen Aspekt der traurigen Realität zu verbessern und versuche mein Bestes dazu zu tun!

Il mio nome è Spiderman e proteggo la gente..!

Beh… non è proprio così..! In realtà il mio nome è Salvatore Bulla e non sono un grande eroe, ma tutti i giorni mi dedico a salvare e salvaguardare la vita degli animali. Ebbene, da 7 anni sono un veterinario; ho il mio studio ad Adrano, paese della Sicilia, dove magari la considerazione degli animali è meno presente e poco sentita dai miei concittadini: ecco perché sono qui! Oggigiorno servono spinte costruttive che partono da gente comune che ogni giorno si impiega per migliorare qualcosa! Mi fa piacere vedere che i miei clienti apprezzino il mio lavoro, sebbene ci siano anche persone che tendono a proseguire la strada del menefreghismo; e così, oltre ad insegnare il mio mestiere e predisporre la gente ad una maggiore sensibilità verso il mondo animale, riesco ad imparare anche io che non basta mai fare del bene, bisogna sempre perseverare per le giuste cause!

Esattamente 3 anni fa fui contento di incontrare una simpatica signora tedesca, Petra Schmidt, che come me condivideva gli stessi ideali, e non solo, era ed è una donna che riesce ad applicarli, grazie alla sua associazione “Casa Nostra Tierhilfe”, che letteralmente, “raccoglie” i cani dalla strada, donando loro una casa e del cibo, ma soprattutto tanto affetto, perché non dobbiamo dimenticare che sono delle creature che come noi hanno bisogno di attenzioni e abbandonarli non è certo la risoluzione ad alcun problema!!

Allora rimasi sorpreso da questa iniziativa e mi dissi che di certo non potevo restare con le mani in mano!! Così ogni cucciolo e ogni cane che “Casa Nostra Tierhilfe” accoglie a braccia aperte arriva subito da me, per essere rimesso in sesto, vaccinato e sterilizzato o castrato. Credo sia il minimo dare una mano per contribuire al miglioramento di questo aspetto della realtà e anche se è una piccola rappresentanza la mia cerco ugualmente di fare del mio meglio!

 

Nino Grasso

Hallo, ich bin Nino, ein 63jähriger, jung gebliebener Sizilianer.
Ich lebe in Biancavilla und bis 2008 wusste ich nichts von der Casa-nostra Tierhilfe in Biancavilla, Ciccolinosa.
Bessy, eine streunende Hündin mit ihrem Wurf, hat mich unbewusst oder vielleicht gezielt…wer weiss, mit Petra bekannt gemacht. Es war ein ziemlich tragisches Ereignis, das ich hier jetzt nicht schildern will, das mein Leben auf unauslöschbare Weise verwandelt hat.
Jener März im Jahr 2008 hat meine Einstellung den Tieren gegenüber, die ich schon immer liebte und respektierte, aber halt wie wir Sizilianer, mit Scheuklappen vor den Augen, radikal verändert.
Bessy und Blitz waren damals meine vierpfötigen Gefährten, heute sind beide nicht mehr da, sie fehlen mir sehr, aber als Ausgleich haben in der Casa nostra Hunderte von Hunden ihren Platz eingenommen.
Ich baue Hütten für sie, fahre sie zum Tierarzt, mache halt was gerade ansteht und was ich kann.
Casa nostra ist mein Bezugspunkt geworden. Bessy und Blitz schauen auf mich herunter und sind sicher glücklich, weil ich das, was sie mir gegeben und gelehrt haben, nütze, um die Leiden ihrer Artgenossen, die immer zahlreich sein werden, zu lindern.
Danke Bessy, danke Blitz, unersetzbare Freunde und Begleiter eines Teils meines Lebens.

Ciao io sono Nino, un giovane 63enne siciliano, vivo a Biancavilla e fino a pochi anni fa non sapevo niente di Casa-nostra in Contrada Ciccolinosa.
Bessy, una cagna randagia, con la sua cucciolata, inconsapevolmente, o forse con una precisa intenzione… chissà, ha fatto in modo che io e Petra ci conoscessimo. Fu un evento abbastanza tragico, non sto qui a raccontarlo, che segnò la mia vita in modo indelebile!
Quel Marzo del 2008 fu decisivo per dare un significato e una svolta particolare a quello che per me significava essere un amante degli animali, verso i quali nutrivo già amore e rispetto, ma come usiamo noi siciliani: con i paraocchi.
Bessy e Blitz a quel tempo erano i miei compagni/amici a quattro zampe, oggi non ci sono più, mi mancano tanto, ma in compenso in Casa-nostra a centinaia hanno preso il loro posto. Costruisco cucce per loro, li accompagno dal veterinario, faccio quel che c’è da fare e quel che riesco a fare, Casa-nostra è diventato il mio punto di riferimento!Bessy e Blitz dall’alto mi guardano e non possono che essere felici di quello che mi hanno data e insegnato, sanno che farò il possibile per alleviare le sofferenze dei loro simili, che purtroppo saranno sempre tanti, ma non li deluderò!Grazie Bessy, grazie Blitz, amici e compagni insostituibili di una parte della mia vita.

Ramona Leistner

Ich bin Ramona aus Chemnitz und versorge hauptsächlich Katzen in meinem Tierasyl. Wie bin ich zu Euch gekommen? Ich habe im Internet geschnüffelt und da bin ich auf Eure Seite gestossen. Das hat mir alles sehr gut gefallen, wie Ihr Euch da für die ganzen Tiere einsetzt und sie rettet. War sofort Sympatie da. Ich habe dann Kontakt mit Euch aufgenommen und meinen nächsten Sommerurlaub in der Casa verbracht, um mir alles anzuschauen und mitzuhelfen. Die Chemie zwischen uns allen, denke ich, hat ja sehr gut gepasst . Das war vor ca. 2 Jahren und seitdem arbeiten wir auch zusammen. Ich nehme immer wieder ein paar arme Miezeln bei mir auf, denn bei Euren vielen Hunden sind sie nicht sicher. Wenn wir Futter oder Medikamente für Hunde haben, kann ich auch ab und zu helfen.

Bianca Harms

Hallo, mein Name ist Bianca und ich komme aus dem schönen Cuxland. Ich bin verheiratet und habe eine 6-jährige Aussihündin namens Luna und einen 13-jährigen Kater namens Gauner.
Von Oktober 2007 bis Oktober 2010 habe ich aus beruflichen Gründen in Motta Sant Anastasia in der Nähe von Catania auf Sizilien gelebt.
Als ich letztes Jahr im Oktober in Catania auf dem Flughafen stand und wartete, daß mein Hund zum einchecken geholt wird, sprach mich eine Frau an. Das war Petra!
Sie gab mir ihre Visitenkarte und ich versprach mich zu melden, wenn ich aus Deutschland zurück bin. Das habe ich gemacht und bin bei der Casa-nostra Tierhilfe ”hängen” geblieben. Wenn dort Hilfe gebraucht wurde bin ich hingefahren und habe dort gearbeitet.
Auf Urlauben in der alten Heimat habe ich begonnen Spenden zu sammeln, Flugblätter auszuhängen,… Dank meines alten Jobs habe ich zwei Quellen die Medikamente, Nahtmaterial, Spritzen, Kanülen, Verbandsmaterial,… großzügig zur Verfügung stellten und weiterhin stellen!
Ich werde weiterhin fleissig Spenden sammeln, Zettel verteilen und hier in der Region die Vor- und Nachkontrollen bei Vermittlungen übernehmen.
Und natürlich mindestens 1 x im Jahr zum Arbeitsurlaub nach Sizilien in die Casa-nostra kommen um meine zwei- und vierbeinigen Freunde dort zu treffen und zu helfen wo es am nötigsten ist: bei den armen Hunden von Sizilien!
Herzliche Grüße aus Langen
Eure Bianca

Gianna Mazzaglia
 
  Mein Name ist Gianna.
Seit rund 10 Jahren lebe ich wieder hier in Biancavilla, nachdem ich 25 Jahre in Deutschland (Hannover) verbracht hatte.
In der Urlaubszeit, wenn ich hier war, hatte ich nie vom Tierelend gehört oder gesehen. Im Übrigen wird unter Sizilianern über solch banale Dinge auch nicht geredet!!!!……(ist doch nur ein Hund).
In unserer Familie hatten wir immer Hunde, ich bin mit ihnen gross geworden. Meine Eltern haben 4 Hunde und ich 2:  Rosi und Wotan, der seit kurzem auch ganz bei mir ist.
Mein Nachbar hielt eine kleine Hündin (Luna) in einer dunklen Garage an der Kette. Luna bellte Tag und Nacht, weil sich keiner um sie kümmerte. Eine Freundin gab mir Petras Telefonnummer und ich habe sie um Hilfe für die Kleine gebeten. So lernte ich die Casa kennen. Übrigens, Luna lebt heute in Deutschland bei einer netten Familie.
Das war im Jahr 2005 und ich bin hier in der Casa seit dieser Zeit, jeden Tag komme ich zum helfen. Die Arbeit teilen wir, Petra und ich, uns auf, wir machen hier alles was so zu tun ist: Stall, Esel, Hunde, Wundversorgung, Medikamente verabreichen, ……….
Einfach ist es nicht, hauptsächlich die kranken, sterbenden Hunde……….,aber Gott sei dank haben wir überwiegend gute Zeiten.
Die Tiere geben mir einfach alles, sie begrüssen mich jeden Tag festlich, und ich liebe sie alle.
Die Casa nostra ist im wahrsten Sinne auch mein Zuhause geworden, ohne diese wunderbaren Wesen möchte ich nicht sein!
 
Christiane Fioriglio
 
 
Mein Name ist Christiane Fioriglio, ich komme ursprünglich aus Gelsenkirchen (NRW) und lebe seit fast 9 Jahren auf Sizilien.
Bei der  intensiven Suche im Internet nach einer Möglichkeit mich für den Tierschutz zu engagieren, bin ich auf die Casa-nostra Homepage gestoßen. So lernte ich Petra kennen und nach und nach den ganzen Verein. Ich war so begeistert von den Leuten, die mit soviel persönlichem Einsatz und mit einer so großen Aufopferung  immer wieder versuchen das Tierelend hier zu bekämpfen, dass ich dem Verein beitrat.
Seitdem helfe ich, wenn es meine Zeit erlaubt, bei der Pflege der Tiere und der Reinigung der Gehege. Außerdem begleite ich die Hunde zum Flughafen und suche Flugpaten wenn es erforderlich ist. Auch das Spazieren gehen, um die Hunde so an die Leine zu gewöhnen, übernehme ich öfter.
Mein größter Wunsch wäre, dass sich noch mehr  Menschen  für den Tierschutz einsetzen und uns bei unserer Arbeit unterstützen.  Eure Christiane
 
  
Petra Dietrich
 
    Hallo, ich bin die Petra Dietrich.Das Engagement der Schmidts in Sizilien und der fleißigen Helfer dort, sowie das derer in Deutschland, hat mich hell auf begeistert. Und ich wusste sofort: Hier bist du dabei!
Während meiner Besuche in Sizilien bin ich bei allen anfallenden Arbeiten dabei. Die Beweggründe, dem Hundeelend entgegen zu wirken, liegen sofort auf der Hand, wenn man mit der „nackten Wahrheit“ des Elendes konfrontiert wird, entstanden durch pure Respektlosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber dieser Tiere.
Ich bin dankbar dafür erleben zu dürfen, wie die geretteten Tiere erstmals Liebe und Aufmerksamkeit erleben und genießen und sie dies ebenso erwidern, wie sie in der Casa-Nostra aufblühen und sie wieder Vertrauen fassen können.

Auch ich wünsche mir, dass sich noch mehr Menschen, denen das Schicksal dieser Tiere am Herzen liegt, für den Tierschutz einsetzen und uns in irgendeiner Art und Weise unterstützen.

Claudia Leonardi

   

Mein Name ist Claudia Leonardi. Ich bin Halbsizilianerin und habe einige Jahre meiner Kindheit auf dieser wunderschönen Insel verbracht. Die Einstellung der (meisten) Sizilianer Tieren gegenüber ist mir deshalb natürlich nicht fremd und hat mich schon als Kind sehr berührt. Es gibt Bilder und Situationen, die ich niemals werde vergessen können.
2010, als ich nochmals für ein halbes Jahr auf Sizilien war, ist mir im Frühling ein Hund zugelaufen, Santana. Da ich ihn nicht behalten konnte und eine Unterbringung vor Ort  unmöglich schien, kam ich auf eine der besten Ideen meines Lebens, nämlich im Internet nach einer deutschen Tierschutzorganisation auf Sizilien zu suchen.
Mein Herzklopfen bei der Hinfahrt erwies sich als völlig unnötig; was mir auf Anhieb so gefallen hat, waren die Sauberkeit, die Tatkraft und die Organisiertheit, die man überall sehen und spüren kann. Über dem ganzen Gelände liegt eine tolle, friedliche Atmosphäre.
Für mich war gleich klar: da will ich mithelfen. Nach genau so einem Verein hatte ich immer gesucht. Vor allem Petra und Jonny sind für mich ganz besondere Menschen, die ihr Leben so kompromisslos und selbstverständlich für die Tiere umgestellt haben und die sich trotz dieser eigenen Leistung so unglaublich freuen, wenn man nur anbietet, ein Plakat aufzuhängen. 
Jetzt bin ich im Einsatz als Flugblätter- und Hundesteckbriefverteiler, mache Vor- und Nachkontrollen und gerne, was noch anfällt.
Mein besonderes Anliegen und Ziel ist es, die Casa Nostra (durch die Medien) bekannter zu machen. Santana hat heute ein wunderschönes Zuhause. Je mehr Menschen auf uns aufmerksam werden, desto mehr Hunden können wir eine Zukunft schenken.

Susanne Hecht

  Wie ich zur Casa-Nostra kam…

 
Bei meiner Urlaubstour im Fühjahr 2011 durch Italien landete ich auch irgendwann auf Sizilien. Am Anfang genoß ich noch die schöne Urlaubsinsel Sizilien mit meinem Hund Boomer. Wir erkundeten jede Bucht, bestiegen den Etna und genossen die Insel… bis wir eine kleine, einsame Welpe im Straßengraben gefunden haben.
Was macht man mit so einem kleinen Ding? Ich war völlig überfordert. Sie war gerade mal vier Wochen alt und nicht sehr lebendig. Nach etwas googeln hatte ich die Adresse von der Casa-Nostra rausgefunden und schwang mich mit der Kleinen ins Auto. Nach 150 km Fahrt und viel Rumgefrage, stand ich endlich vor dem Tor der Casa. Petra nahm uns erstmal mit rein und gab mir zu verstehen dass die kleine Welpe jetzt bestimmt nicht stirbt und alles gut wird. Ich entspannte mich langsam.
Daraus wurden dann drei Tage. Ich wohnte in meinem VW-Bus mit meinem Hund Boomer auf dem Grundstück und lernte das Leben und die Aktivitäten der Casa kennen. Die Welpe wurde Schrippe getauft und eroberte langsam mein Herz. Boomer sah das allerdings anders, daher mußte Schrippe in der Casa bleiben. Traurig, aber da durfte mein langjähriger Reisebegleiter entscheiden.
Nach den drei Tagen war ich begeistert und beeindruckt von der Arbeit der Casa. Die Kraft und Ausdauer die dort Tag für Tag für die Hunde aufgebracht wurde war enorm.
Auf dem Rest meiner Reise gingen mir Schrippe und die Casa nicht mehr aus dem Kopf… kann vielleicht auch ich von Berlin aus etwas helfen?
 
War es Schicksal dass Boomer zwei Monate später über die Regenbogenbrücke ging? Es fühlte sich so an und schnell war auch klar das Schrippe ihr neues Zuhause bei mir finden würde.
Ein halbes Jahr später wollte ich für die Casa- Hunde als Sprungbrett ins neue Glück dienen und bot einen Pflegeplatz an. Kurze Zeit später landete Alf in Deutschland und zog bei mir ein. Und hier wohnt er immer noch. Als Dream-Team mit seiner Freundin Panina (ehemals Schrippe). Als Pflegestelle habe ich versagt, aber zwei Sizilianer haben bei mir ihr Glück gefunden.
 
Heute bin ich fleißig am Werbung machen, Flyer aufhängen, Decken sammeln und jederzeit bereit für Vor- und Nachkontrollen oder Flughafenfahrten um vielen Sizilianern ein neues, schönes Zuhause zu ermöglichen.
Guckt euch die Hunde bei “Zuhause gesucht” an und meldet euch. Es sind Goldstücke!
 
Annika Treffler:
Hallo ich heiße Annika, bin 22 jahre alt und kenne die Casa Nostra Tierhilfe seit über 3 jahren.
Tierschutz interessiert mich schon lange egal ob als Tierschutzberater im Tierheim oder Privat, wenn ein Tier leidet tu ich was ich kann um das zu ändern.
2009 war ich im Urlaub in Sizilien, am strand bemerkte ich wie sich ein wunderschöner schwarzer Rüde neben mich in den Sand legte und mich ansah. Der sanfte Riese kam jeden Tag und wurde von uns gefüttert, außerhalb vom Hotel denn dort wurde er nur wegetreten.
Ich wurde immer verzweifelter ich wollte ihm unbedingt helfen und ihn mit nach Deutschland nehmen, aber wie ?! Ja so entstand der erste Kontakt zur Casa, trotz vieler telefonate uns war es nicht möglich in dort hin zu bringen bzw. ihn mitzunehmen. Er musste bleiben doch mein Entschluss stand fest, da muss man etwas ämdern und ich werde helfen wo ich kann! Das versprach ich ihm meinem Jimmy, so nannten wir ihn.
Wieder in Deutschland wollte ich nun unbedingt einem Sizillianer ein Zuhause geben und entschied mich für die kleine “Bike” jetzt Luna.
Seit dem konnte ich hier schon einige Sizillianer in guten Familien unterbringen und es sollen noch viele Folgen!
Yvonne Kunkel:
Yvonne
Ich bin Yvonne Kunkel aus Bückeburg in Niedersachsen! Ich fahre seit vielen Jahren nach Sizilien in den Urlaub um die Familie meines Freundes zu besuchen und die schöne Insel zu geniessen! Doch jedes Jahr leide ich mehr unter dem unendlichen Tierelend und verbringe meinen Urlaub hauptsächlich damit, mit Tüten voller Hunde- und Katzenfutter von Straße zu Straße zu fahren um alle die ich treffe, zu füttern und gehe dann abends
traurig zu Bett wegen all des Elends, das ich mal wieder sehen musste! Es ist so schlimm!!!! Und man fühlt sich so hilflos!
In meinem letzten Urlaub ist es dann passiert! Ich ging spazieren und von Weitem hörte ich Gospelgesang aus der Kirche schallen und als ich näher kam, stand er da – JIMMY!!!!!! Er stand in der Kirchentür und schaute hinein! Das war ein himmlischer Moment und ich ging zu ihm, streichelte ihn und wusste: er gehört zu mir! Leider waren es nur noch drei Tage bis zur Abreise und der Tierarzt meinte, er könne so nicht ausreisen! Ich war verzweifelt, versorgte ihn mit dem Nötigsten und musste mit einem schmerzendem Herzen abreisen, versprach ihm aber, dass ich ihn holen werde! Zuhause angekommen fand ich Petra über das Internet! Ich rief sie an und erzählte ihr alles und sie bot ohne Wenn und Aber sofort ihre Hilfe an!!!!! Sie fuhr persönlich nach Ribera und suchte den ganzen Tag im strömenden Regen meinen Jimmy für mich! Sie fand ihn nicht und wir litten gemeinsam obwohl wir uns nicht einmal richtig kannten! Petra ist einer dieser Menschen, ihr wisst schon, selbstlos, aufopfernd und ganz besonders selten! Von dem Tag an gehört die Casa zu meinem Leben! Ich habe nicht viele Möglichkeiten, aber ich habe Tierliebe ohne Ende und das sollte reichen, um entschlossen zu helfen! Petra und alle die, zu ihr gehören sind meine
Freunde und Jimmy hat das alles geschehen lassen in meinem Leben!
Danke und ich hoffe noch, ihn doch zu finden!
Pia Zimmermann
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Ich heiße Pia Zimmermann und wohne im schönen Westerwald. Zu Casa-Nostra bin
ich gekommen durch unseren Frizzi. Auf der Suche nach einem Freund für unsere
Hündin, viel mir ein Fleyer von ihm, beim Tierarzt auf, nachmittags fand ich
ihn durch Zufall im internet wieder und wusste von da an, das ist mein Hund.
Mittlerweile lebt er nun schon fast 6 Jahre bei uns. Ein Jahr später war ich
das erste mal nach Sizilien in der case , um mir die Arbeit mit und für die
Tiere vor Ort anzuschauen und mitzuhelfen. Es hat mich überzeugt.Letztes Jahr
kam dann der kleine Nano (auch aus der Casa) zu meiner Tochter. Jetzt sind wir
komplett. Doch auch die anderen Hunde haben ein eigenes Zuhause verdient. ob
Welpe, Junghund oder die schon etwas Älteren. Vielleicht entscheidet sich der
Eine oder Andere einem Hund ein zu Hause zu geben, Ich bin gerne für sie da,
und stehe mit Rat und Tat zur Seite.
Nino Grasso