Casa Nostra Tierhilfe - Mitgliedsantrag

Liebe Freunde der Casa Nostra Tierhilfe,

wir freuen uns sehr, dass Sie sich für einen unserer Welpen / Junghunde interessieren. Bevor Sie sich endgültig entscheiden lesen Sie bitte die nachfolgenden Informationen und entscheiden Sie dann im Sinne dessen, was für das Wohl des Hundes das Beste ist.

Zunächst einmal eignen sich Welpen und Junghunde vor allem für Menschen, die Zeit haben und ihr Tier selber prägen wollen und können. Leute ohne ausreichende Hundeerfahrung sollten sich genau überlegen, ob sie mit einem Welpen oder Junghund klarkommen oder lieber einen erwachsenen Hund aufnehmen. Er verlangt neben viel Liebe auch ständige Aufmerksamkeit und Konsequenz in der Erziehung. Als Hilfestellung empfiehlt sich hier eine Hundeschule (Welpenschule), in der das Tier wie auch der Mensch viel lernen können. Aber Achtung: nicht alle Hundeschulen sind gut, informieren Sie sich vorher bei erfahrenen Hundehaltern über die Hundeschulen in Ihrer Nähe.

Welpen und Junghunde sind eine Entscheidung für 10 oder mehr Jahre. Bedenken Sie, ob Sie in der Lage sind einen Hund für eine solch lange Zeit gerecht zu werden. Wie sind ihre berufliche/finanzielle Situation und welche Veränderungen erwarten Sie im privaten Bereich? Sind alle Mitglieder ihres Haushaltes mit dem Hund einverstanden oder hat jemand Vorbehalte? Haben Sie ein Baby oder Kleinkinder unter 5Jahren, dann denken Sie bitte daran, das ein Welpe zusätzliche Arbeit bedeutet und Ihre ganze Aufmerksamkeit fordert.

Als Welpe benötigt der Hund besonders viel Aufmerksamkeit, das Tier ist verspielt und anfangs noch nicht stubenrein. Der Welpe muss tagsüber alle 2 Stunden vor die Tür, um sein Geschäft zu erledigen. Sie können ihn anfangs  nur sehr kurz allein lassen. Nach jedem Fressen oder Trinken, nach jedem Nickerchen sollten Sie mit ihm rausgehen, da er dann meist Pipi machen muss. Das bedeutet, dass Sie ihren Welpen anfangs sehr gut beobachten müssen, damit das Geschäft nicht versehentlich in der Wohnung geschieht. Da Welpen ihr Geschäft am liebsten auf weichem Untergrund machen, sollten Sie ihren neuen Freund anfangs nur in Räumen halten, in denen kein Teppichboden liegt, da dieser ein besonders beliebtes Ziel ist. Besser sind Laminat und vor allem Fliesen, auf denen Sie nahe der Wohnungstür alte Handtücher auslegen, auf denen schon mal ein Maleur passieren darf.

Der Welpe oder Junghund ist sehr verspielt. Er kann alles gebrauchen und sammelt besonders gerne Socken oder Schuhe ein, auf denen er dann genüsslich kaut. Wenn ihr kleines Kind auf dem Fußboden spielt so wird sich der Welpe gerne dazu gesellen und dem Kind seine Liebe durch Lecken durch das Gesicht sowie Zwacken in die Hände beweisen.Beobachten Sie mal zwei kleine Welpen beim spielen, vielleicht schon mal in voraus in einer Welpenschule. Dann werden Sie schnell sehen das mit den kleinen Zähnchen gezwickt, geknabbert und gezerrt wird. Der Hund ist nicht aggressiv oder bösartig, sondern kommt einfach nur seinen natürlichen spieltrieb nach. Das ändert sich im laufe der Zeit .. Es ist ihre Aufgabe ihm konsequent aber liebevoll –( das funktioniert sehr gut ohne Schläge)- klar zu machen, was er darf und was nicht. Abhilfe schaffen natürlich auch Kaustangen oder Büffelhautknochen.

Als Ausstattung für den jungen Hund benötigen Sie neben Halsband und Leine (eine Rollleine ermöglicht einen guten Auslauf beim Spazierengehen und hilft ihnen trotzdem die Kontrolle zu behalten).  Bedenken Sie außerdem, dass Sie ihren Hund anmelden und Hundesteuer zahlen müssen. Wichtig und empfehlenswert ist auf jeden Fall eine Hundehaftpflichtversicherung, die Sie aber für unter 50 Euro/Jahr finden. Finanziell ins Gewicht fällt darüber hinaus der Tierarzt, jährliche Impfungen sowie regelmäßige Entwurmungen sind Pflicht. Ob ihr Hund jemals eine schwerere Krankheit bekommt, kann niemand voraussagen.

Checkliste:
  1. Ich erwarte kein Problem damit einen Hund die nächsten 10 oder mehr Jahre zu halten. Berufllich und privat ist alles stabil.
  2. Ich habe ausreichend Zeit mich um meinen neuen Freund zu kümmern.
  3. Ich habe bereits Erfahrung mit Welpen und ich weiß, was auf mich zukommt oder ich habe mich bei erfahrenen Hundehaltern informiert und auch Fachliteratur gelesen.
  4. Alle Haushaltsmitglieder freuen sich auf den Hund, keiner hat Angst oder Vorbehalte.
  5. Ich habe mich über Hundesteuer an meinem Wohnort und über eine Hundehaftpflichtversicherung erkundigt und bin bereit und in der Lage das finanziell zu übernehmen.
  6. Ich bin bereit und in der Lage kommende Tierarztrechnungen zu begleichen.