Casa Nostra Tierhilfe - Mitgliedsantrag

Liebe Leser dieser Internetseite,

liebe Hundefreunde und natürlich alle, die es noch werden wollen!

Wenn man einen Hund aus dem Tierschutz übernehmen will, werden einem heut zu Tage viele Möglichkeiten geboten, den passenden Vierbeiner ausfindig zu machen.

Gerade das Medium Internet bietet einem oftmals reichlich Auswahl.

Aber bevor man sich für eine Organisation entscheidet, möchte man doch erstmal wissen mit wem man es dort zu tun hat. Wir möchten uns Ihnen gern vorstellen, Sie haben die Wahl zwischen der Kurzvariante oder einer ausführlichen Geschichte (bebildert):

[Kurzzusammenfassung:]

Vereinsname:

Gründungsjahr:

Gründer:

Mitglieder:

Kapazität:

Vermittelte Tiere:

Ansprechpartner in Deutschland:

Ansprechpartner in Sizilien:

Anzahl der Pflegestellen:

Casa Nostra Tierhilfe e.V.

2006

Petra und Jonny Schmidt

ca. 60 Personen

50 Hunde

ca. 1000, pro Jahr ca. 150

6

4

ca. 4 (leider viel zu wenige, bei Interesse einfach links auf Kontakt zum Verein klicken.)

 

[Ausführliche Geschichte:]

 

Das bin ich, Petra Schmidt …                                         … und mein Mann Jonny Schmidt

                                                    

Jonny und ich entschieden uns im Jahre 1999 unseren zukünftigen Lebensabend in unserem Traumland Sizilien zu verbringen.

Wir waren einige Male für mehrere Wochen im Urlaub dort, und waren fasziniert von den Schönheiten der Natur.

Waren Sie schon einmal in Sizilien? Von der Wüsten- über die Vulkanlandschaft bis hin zu unendlichen Pinienwäldern und Olivenhainen finden Sie dort alles. Haben Sie schon einmal den wunderbaren Duft von Zitronen- und Orangenbäumen erlebt?

Wir haben die Sprache erlernt, alles Notwendige vorbereitet und ein Grundstück am Fuße des Ätna Vulkans gekauft. Das Wohngebäude wurde nach und nach instandt gesetzt und der Umzug auf die Insel vorbereitet.

Natürlich sollte unser Hund Aaron, ein stattlicher Dobermann, auch zu seinen Wurzeln zurückkehren. Aaron haben wir nämlich aus einem unserer Urlaube in Sizilien mitgebracht.

Hunde haben schon immer zu meinem Leben dazugehört, lange bevor ich nach Sizilien ging, waren Dobermänner meine große Leidenschaft. Ihre Anmut und ihre Charakterstärke, gepaart mit viel Sensibilität, imponierten mir.

An dieser Stelle fragen Sie sich sicherlich: „Schön und gut. Jetzt wissen wir wie Familie Schmidt nach Sizilien kam,

aber wie kam man zum Tierschutz?“ Ich will es Ihnen gern erzählen…

Während unserer Urlaube ist uns das Tierelend nie wirklich zu Gesicht gekommen.

Sie können sich sicherlich gut vorstellen, dass einem kein Fremdenführer dieser Welt jemals die unschöne Seite seines Landes zeigt, oder?

       

       

Wir sind Tierliebhaber und nachdem wir uns mehr und mehr eingelebt hatten, wurde uns das Ausmaß des Tierelends bewusst. Im Landesinneren entdeckten wir immer mehr kranke, verletzte und vom Elend gezeichnete Hunde. Die ersten Hunde (Pippo und Tullio), die wie auf einem Müllplatz fanden, nahmen wir gleich mit.

  Pippo             Tullio

Einige Zeit später fanden wir eine Kiste mit 6 neugeborenen Welpen,entsorgt wie Abfall.

Somit war die Idee geboren, ein Refugium für diese armen Tiere zu schaffen.

Der Verein … die Casa Nostra Tierhilfe e. V. (Casa Nostra – Unser Haus) wurde 2006 gegründet. Wir schlossen eine Kooperation mit einem nahegelegenen Tierarzt.

Dieser kümmert sich noch heute um unsere Hunde. Die ersten Kontakte zum Veterinäramt entstanden und Futtermittelhändler stellten sich vor.

Auch wenn wir versuchten die meisten Arbeiten, die neben der täglichen Arbeit anfielen, selbst zu erledigen wie z. B. Spritzen setzen, Verbände tauschen, Blut für den Mittelmeercheck abzunehmen usw. usw.,brauchten wir Verstärkung.

Durch einen Zufall kam Gianna zu uns und hilft  nach wie vor wo sie nur kann.

Die Hunde lieben sie. In der Regel beherbergen wir rund 50 Hunde. Nach und nach haben wir Land zum bereits vorhandenen Gelände hinzugekauft.

Unser Areal umfasst rund 5.000 qm eingezäuntes Land, in dessen Mitten unser Haus steht, umgeben von einigen Hundehäusern und Hundehütten.

       

       

Unsere Hunde leben im Rudel zusammen, kommen aber alle regelmäßig mit ins Haus oder fahren mit uns im Auto.

       

Unsere Hunde sollen so viel wie möglich am Alltag teilnehmen. Das erleichtert ihnen die Eingewöhnung in der neuen Familie um ein Vielfaches.
Sozialverträglich sind sie auf Grund des Rudellebens sowieso.

       

Wir bekommen regelmäßig Besuch von Kindern aus dem Umland. Wir versuchen ihnen den richtigen Umgang mit Tieren beizubringen und unsere Hunde lieben diese Kinder. Alle tollen und toben zusammen übers Gelände.

       

       

Alle Hunde werden entwurmt, geimpft, gechipt, gegen Parasiten behandelt und je nach Alter kastriert.

Im Jahr vermitteln wir rund 150 Hunde.
Die Kosten, die täglich anfallen, werden überwiegend aus  privaten Mitteln finanziert.

Spenden sind leider rar gesät.

Der Verein setzt sich zur Zeit aus rund 60 Mitgliedern zusammen. Im Laufe der Zeit haben wir viel erlebt.
So manch grausames Bild und so manch verstorbenen Hund wird man wohl nie mehr vergessen:

       

       

Nach jahrelanger Pflege der kranken Hunde im Haus, wurde endlich die Pflegestation gebaut, wo die kranken und verletzten Tiere vernünftig behandelt und gesund gepflegt werden können.

       

Die Aufklärungsarbeit in diesem Land geht nur schleppend voran. Wir bemühen uns den Einheimischen den richtigen Umgang mit Tieren  zu vermitteln und besuchen zusammen mit unserem Tierarzt  Kindergärten und Schulen.

       

Ein anderes Projekt, das wir in Zusammenarbeit mit italienischen Tierschützern verfolgen, sind Kastrationsprogramme der Hunde, die aufgrund ihres jahrelangen Aufenthalts auf der Strasse, zum Teil verwildert sind und sich nie an ein Familienleben gewöhnen würden. Diese Hunde werden in unserer Auffangstation, nach der Kastration, gepflegt, um sie dann wieder in ihr gewohntes Revier zu bringen. Dort werden sie regelmässig mit Futter und Wasser versorgt.

       

Hunde, die noch nicht lange auf der Strasse leben, nicht menschenscheu sind, noch nicht das Vertrauen zu den Menschen verloren haben und ausgesetzte Welpen, werden in der Casa aufgenommen  und zur Vermittlung vorbereitet.

       

       

Einige von ihnen haben eine ganz traurige Geschichte.

                                            

Jerry                                                                   Mathilda                                                        Lucky

         

     siehe Wolfs Geschichte über Suche auf der hp

Möchten Sie mehr über uns erfahren? Dann melden Sie sich bei uns! Wir sind gern für Sie da!

Mittlerweile tut sich hier in Italien viel! Es gibt mehr und mehr Tierschützer, die oft noch privat oder in kleinen Gruppen agieren, miteinander aber Kontakte knüpfen und mittlerweile ein großes Netzwerk über das ganze Land bilden.

Auch unsere nun schon jahrelange Zusammenarbeit mit den einheimischen Tierschützern trägt nun Früchte:  Wir können oftmals Platz für Findlinge zur Verfügung stellen. Im Gegenzug helfen uns die Tierschützer, Hunde hier in Italien zu vermitteln.  Oft läuft das so ab, dass die Hunde mit Flugpaten nach Norditalien gelangen und von dortigen Vereinen weitervermittelt werden, mit Mikrochip und Schutzvertrag. Die steigende Anzahl der Adoptionswilligen zeigt, dass sich in Italien endlich eine Wandlung vollzieht, wenn sie auch bisher hauptsächlich im Norden stattfindet. Immer mehr so genannte “Hundelager” werden durch tierfreundliche Canile ersetzt, die das Wohl des Hundes ins Zentrum stellen.

Uns freut diese Entwicklung besonders, da eine dauerhafte Lösung des Straßenhundeproblems ja natürlich nicht darin bestehen kann, möglichst viele davon nach Deutschland zu vermitteln, sondern ein Umdenken im eigenen Land stattfinden muss. Bis dahin ist es sicher noch ein langer Weg, doch der erste Schritt ist gemacht.

Ihre Petra Schmidt

Unser Maskottchen und Herzhund Alfio: Der perkefte Familienhund, der perfekte Wachhund, der perfekte Ersatzpapa!

Stand September 2013

Unsere Auffangstation liegt in der Provinz Catania: Biancavilla, C.da Ciccolinosa s.n.